Alternativ-begleitende Tumortherapie

 

 

 

Die Diagnose „Krebs“ ist für jeden Tierbesitzer verständlicherweise erst mal ein Schock, den es zu verarbeiten gilt.
Nicht jede Krebsdiagnose bedeutet aber zwangsläufig das Todesurteil für ein Tier.
Es gibt etliche Tumorarten, die sich unterscheiden hinsichtlichMalignität/Benignität,
Tumorwachstum, Metastasierungsrate und Metastasierungslokalisation.
Unabhängig jedoch von der Tumorart sollte meiner Ansicht nach immer parallel zur schulmedizinischen Behandlung eine alternativ-begleitende Tumortherapie versucht werden.

Die Schulmedizin konzentriert sich auf:
– Operation
– Chemotherapie
– Medikamente


Die alternativ-begleitende Tumortherapie basiert auf folgenden Überlegungen und/oder strebt diese Ziele an:

 

– Stärkung/Modulierung des Immunsystems
– Förderung der Entgiftung ( Zellgifte, Abtransport von Tumorprodukten)
– mögliche Einflussnahme auf Tumorwachstum, Metastasierung und Rezidive
– Reduktion von entzündlichen Begleitprozessen
– Stoffwechselregulation
– Stärkung des Organismus bei der Auseinandersetzung mit dem Tumorgeschehen
– palliative Begleitung


Da meist ältere Tiere an Krebs erkranken, bedeutet hier die Geriatrie eine gewisse Herausforderung und ihre Beachtung spielt bei der Tumortherapie eine große Rolle, denn:

– im Alter lassen Nieren- und Leberfunktion nach
– und es liegt oft eine Multimorbidität vor, d.h. die Tiere leiden auch an etlichen anderen Erkrankungen wie solchen des Bewegungsapparates

Voraussetzung für die Überlegung der Tumortherapie ist noch vorhandene Reaktivität des Organismus.


Liegt diese noch vor, ist es oftmals möglich, mit dieser Therapie die Lebensqualität der Tiere um ein etliches zu verbessern oder wieder herzustellen.
In vielen Fällen konnte beobachtet werden und auch ich habe mit einigen meiner an Krebs erkrankten Tiere diese Erfahrung machen können, dass
die Tiere unter dieser Therapie relativ stabil blieben, kein langsames Siechtum erleiden mussten, der endgültige Zusammenbruch dann aber sehr schnell, oftmals sogar innerhalb weniger Stunden erfolgte,
somit aber die Frage einer Euthanasie sich nicht mehr quälend stellte.


Nachfolgende Ausführungen sollen darstellen, welche alternativ-therapeutischen Ansätze hier in Frage kommen können,
wobei natürlich klar sein sollte, nicht wahllos und quer Beet einfach mal so
in das Tier hinein zu stopfen, was geht, weil man denkt: „Viel hilft ja viel“.


Ein Tierheilpraktiker, der ein an Krebs erkranktes Tier hier therapeutisch begleitet, wird aus diesen Möglichkeiten einen individuell auf das Tier abgestimmt einen Therapieplan erstellen:


– Akupunktur
– Ernährungsumstellung
– Ernährung nach TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)
– Phytotherapie
– Supplementierung mit Mineralien und Vitaminen
– Horvi-Enzymed-Therapie
– Klassische Homöopathie
– Homöopathie im Sinne potenzierter Arzneimitteldrogen
– Homöopathische Komplexmittel
– biomolekulare Therapie
– dentritische Zelltherapie ( führen nur spezialisierte Onkologen durch)
– Mykotherapie


Weitere Indikationen für die Tumortherapie:
– präoperativ (vor einer geplanten OP)
– postoperativ (nach einer OP, nach Vorliegen des histologischen Befundes)
– bei inoperablen Tumoren nach der Diagnose


Aus meiner Sicht und aufgrund meiner eigenen persönlichen Erfahrung lohnt sich eine solche
Therapie immer und sollte nicht unversucht bleiben.


Sie wird unser Tier nicht heilen - kann ihm aber helfen