Akupunktur

 

Die Akupunktur, ein großes Einsatzgebiet innerhalb der TCM ( Traditionelle Chinesische Medizin) , stellt ein energetisches, ganzheitliches Behandlungskonzept dar und zählt zu den Regulationstherapien.

Mittels Stimulation klar definierter Akupunkturpunkte, die sich entlang der Meridiane, den Energieleitbahnen des Körpers befinden, werden durch Nadelung oder Laser Reize gesetzt , die den Körper zur Selbstheilung und Selbstregulation anregen sollen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass dem Körper genügend eigene Lebenskraft zur Verfügung steht, die aktiviert werden kann.

 

Aus Sicht der TCM ist Krankheit eine Störung des Gleichgewichts zwischen dem Individuum und seiner Umgebung, die sich letztendlich in Disharmoniemustern zeigen und manifestieren kann. An der Entstehung dieser Disharmoniemuster können exogene pathogene Faktoren, wie zum Beispiel große Hitze, Kälte, Nässe oder innere pathogene Faktoren, also Emotionen wie Angst, Trauer, Wut beteiligt sein.

Ebenso können Disposition, körperliche Konstitution, unangemessene Lebensführung oder falsche Haltungsbedingungen daran mitbeteiligt sein.

 

Die westliche Medizin und die TCM unterscheiden sich unter anderem  in Hinsicht der Vorgehens- und Betrachtungweise der Symptome, ihrer Gewichtung und Interpretation.

Während die westliche Medizin Symptome oft nur einzeln herausgreift, isoliert betrachtet und behandelt, betrachtet die TCM den Organismus, das Individuum als Ganzes und dies in Interaktion mit seiner Umwelt. Von großer Bedeutung ist die Wechselbeziehung von auftretenden Symptomen untereinander.

Ziel ist die Unterstützung und die Förderung der Selbstregulation und Behandlung von innen nach aussen, statt Verschiebung von Symptomen und deren Suppression.

 

Mögliche Einsatzgebiete der Akupunktur sind:

- Störungen des Bewegungsapparates

- Störungen des Verdauungs- und Urogenitalapparates, Magen-Darm-Trakt

- Allergien

- endokrine Störungen

- Hautprobleme

- psychische und emotionale Probleme